8 Stunden von Oschersleben

Die 36 Teams die beim 4. Lauf der Langstreckenweltmeisterschaft 2017/2018 in Oschersleben an den Start gingen hatten neben den bekannten Problemen und Schwierigkeiten , die ein Langstreckenrennen mit sich bringt , auch mit dem Wetter zu kämpfen . Es herrschte an den Trainingstagen brütende Hitze und auch am Renntag – Samstag – war es mit teilweise 30 Grad aussergewöhnlich  warm .  Zu Beginn der 8 Stunden – Hatz setzte sich eine Spitzengruppe mit der SERT Suzuki , der GMT 94 – Yamaha , der YART – Yamaha , der NRT 48 BMW sowie der F.C.C. Honda vom Feld ab und zeigte einen Kampf der eher an ein Superbikerennen als nach einem Endurance Race aussah. Da SERT diese Saison das Pech anscheinend gepachtet hat war es nicht verwunderlich dass sich die Suzuki mit der Startnummer 2 und ihren Piloten Philippe – Masson – Black als erster aus dem Kreis der Sieganwärter  verabschiedete . Durch eine lange Reparatur an der Box verlor man 9 Runden sodass am Ende der Tages lediglich ein 10. Platz für das ehemalige Weltmeisterteam heraussprang .
Während F.C.C. Honda die Spitze behauptete und die Piloten Hook – F. Foray – Techer den Spitzenplatz lediglich immer nur dann abgeben mussten wenn die Honda zum Tanken und Reifenwechsel an die Box kam kämpften YART mit Parkes – Fritz – Neukirchner bis 17:38 Uhr um einen Podestplatz mit , dann kam Marvin Fritz zu Sturz und ein daraus resultierender Kabelbrand sorgte für den K.O. für die Truppe um Mandy Kainz .  Da NRT 48 mit K. Foray – Kerschbaumer – Glöckner ( Lucy , einzige Frau im Feld )  nicht ganz die Pace um einen Podestplatz mitgehen konnte und am Schluss einen sehr guten 4. Paltz herausfuhren ging es zwischen der SRC Kawasaki Truppe mit Gines – de Puniet – Guarnoni und D.Checa – Canepa – di Meglio auf der Yamaha von  GMT 94 um die Reihenfolge zwei und drei  auf dem Podest den GMT 94 nach hartem und Spektakulärem Kampf für sich entscheiden konnte .

 

Text : Hartmut Reuschel                      Bilder : moto-foto