GP der USA in Austin und SKB Round 2 in Portimao

Das Lächeln ist zurück - Jorge Martin gewinnt den Sprint in Austin                                                                                    Bild moto-foto

Großer Preis der USA in der MotoGP und Superbike Weltmeisterschaft in Portimao

 

Zwei große Rennsportevents zogen die Motorradfans an diesem Wochenende in ihren Bann. Die MotoGP trat zum dritten Grand Prix der Saison 2026 in Austin/USA an während die Kollegen aus der Superbike-WM in Portimao / Portugal unweit der Atlantikküste an der Algarve zu ihrem 2. Rennwochenende zusammenkamen. Beide Rennserien zeichnet in dieser frühen Phase der Saison eine Gemeinsamkeit aus – die Favoritenrollen sind klar verteilt, ebenso gibt es aber die Teams die bislang hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben sind. In der MotoGP, der Königsklasse im Motorradrennsport, ist Aprilia derzeit das Maß der Dinge. Nach Jahren von drückender Ducati Überlegenheit sind die RS-GP von Aprilia Teamprinzipal Massimo Rivola auf Augenhöhe mit der Konkurrenz und unter Marco Bezzecchi und Jorge Martin nur schwer zu besiegen. Bezzecchi gewann die ersten beiden Grand Prix, Kollege Martin holte Podestplätze in Sprint und Grand Prix. Dagegen fährt Yamaha hinterher. Die Japaner enttäuschen mit der neuen M1V4 bislang auf ganzer Linie, lediglich Exweltmeister Fabio Quartararo kann hin und wieder mit schnellen Rundenzeiten glänzen. Aber auf die Distanz in den Rennen konnte auch der Franzose keine vernünftigen Resultate einfahren.

Bei den Superbikes steht Nicolo Bulega mit der Ducati V4 Panigale über allem. Der Vizeweltmeister gewann alle 3 Rennen ( 2 x Rennen, 1 x Superpole Race ) zum Auftakt in Australien souverän und ist 2026 der Titelfavorit für dem WM-Titel. Die Sorgenkinder sind Yamaha und Honda. Beides große renommierte Firmen mit einer erfolgreichen Rennsporthistorie, doch 2026 liegen sie bei den Superbikes noch sehr deutlich hinten den eigenen Erwartungen zurück. Das Weltmeisterteam BMW, 2025 überragend mit dem in die MotoGP abgewanderten Toprak Razgatlioglu, hat sich mit Miguel Oliveira und Danilo Petrucci neu aufgstellt und ist noch in der Findungsphase.

 

Freitagstraining: Überraschung durch Sam Lowes bei den Superbikes

Der Freitag zeigte in der MotoGP am Ende des Tages die üblichen Verdächtigen ganz vorn in der Zeitenliste. Es führte Weltmeister Marc Marquez, dahinter reihten sich Di Giannantonio (3.), Bezzecchi (4.), Alex Marquez (5.), Acosta ( 6.) und Martin (7.) ein. Lediglich Ai Ogura mit der Trackhouse Aprilia auf Position 2 wurde so weit vorn nicht erwartet. Und auch der Top Ten Platz von Enea Bastianini (10.) wurde bei KTM aufmerksam registriert, damit gerechnet hatte wohl eher niemand beim Team aus der Alpenrepublik. Die besten 10, die sich damit auch automatisch für das Abschlusstraining der Schnellsten am Samstag qualifiziert haben, wurden noch von Francesco Bagnaia (8.) und der schnellsten Honda mit Luca Marini auf Platz 9 ergänzt.

Bei den Superbikes in Portimao sah das schon ganz anders aus. Die Freitagsbestzeit von Sam Lowes mit der privat genannten ELF Marc VDS Ducati vor Vizeweltmeister Nicolo Bulega war eine große Überraschung. Und auch die Plätze 3 und 4 von Yari Montella und Ducati-Neuling Iker Lecuona hatte so keiner der Experten auf dem Zettel. Auf Bautista (6.) und Bassani (7.) folgte die schnellste BMW mit Lokalmatador Miguel Oliveira, Lorenzo Baldassarri und Xavi Vierge komplettierten die Top Ten bei den Superbikes.

 

Superbike Rennen 1: Oliveira feiert Podestplatz vor seinem Heimpublikum

Vom Start weg brausten die 3 Schnellsten der Qualifikation, Bulega, Lecuona und Montella auf ihren Ducatis an die Spitze und machten bereits frühzeitig eine kleine Lücke zu der Verfolgergruppe auf. In dieser kämpften Oliveira/BMW, A.Lowes/Bimota, Vierge/Yamaha, S.Lowes/Ducati und Gerloff/Kawasaki um die Positionen. BMW-Neuling und Lokalmatador Oliveira versuchte mit allen Mitteln den Kontakt zu dem Ducati Führungstrio aufrecht zu erhalten als in der 5.Rennrunde Yari Montella zu Sturz kam und Oliveira dessen 3. Platz erbte. Danach lebte das Rennen hauptsächlich von dem Kampf um die Position 4 bei dem ebenfalls ein Trio, bestehend aus den Lowes-Brüdern Alex und Sam sowie Yamaha-Pilot Xavi Vierge beteiligt war. Zu Rennmitte konnte sich Alex Lowes absetzen und einen sicheren 4. Platz nach Hause fahren, auch Bruder Sam konnte die Verfolger abschütteln und den 5. Platz absichern. In eine wilden Kampfgruppe dahinter wurde von Vierge, Gerloff, Bassani, Bautista und Petrucci rundenlang bester Motorsport geboten, Überhol und Ausbremsmanöver inklusive, ehe die Fünf in dieser Reihenfolge nur um wenige Sekundenbruchteile voneinander getrennt den Zielstrich passierten. Auf dem Podest dann nur strahlende Gesichter – Sieger Bulega mit dem 4. Erfolg im 4. Saisonrennen, Teamkollege Lecuona mit dem ersten Podestplatz als Ducati-Pilot und Oliveira der vor seinem Heimpublikum sein 1. Podest in der Superbike-WM und für sein neues Team BMW erringen konnte.

 

MotoGP Sprintrennen: The Martinator is back!

Das Sprintrennen auf dem Circuit of Americas in Austin stand ganz im zeihen von Jorge Martin. Nach einer unglaublichen Verletzungsserie 2025 stand der Exweltmeister am späten Samstag Nachmittag wieder ganz oben auf dem Siegerpodest – 511 Tage nach seinem letzten Sieg beim Sprint in Malaysia 2024. Von Platz 6 aus gestartet profitierte der Madrilene zunächst von einem Sturz in der Spitzengruppe. Marc Marquez ging am Ende von Runde 1 sehr ungestüm und viel zu schnell in ein Überholmanöver gegen Fabio Di Giannantonio, kam dabei zu Sturz und riss den VR46 Piloten mit ins Verderben. Hochgezogene Augenbrauen danach in der Ducatibox, saßen doch beide Fahrer auf einer GP26 aus Bologna (!). Francesco Bagnaia hatte durch den Sturz somit vor Acosta/KTM, Mir/Honda sowie Bezzecchi und Martin auf ihren Aprilias eine komfortablen Vorprung. Zu Rennmitte begann das Aprilia-Duo diesen Vorsprung Zehntel um Zehntel abzuknabbern ehe 3 Runden vor Schluss zunächst Bezzecchi zu Fall kam, eine Runde später dann auch Joan Mir. Damit lag es allein an Jorge Martin eine Schlussattacke auf Bagnaia zu starten und genau das zeigte der Martinator. Innerhalb weniger Kurven bremste sich die Aprilia an die führende Ducati heran und nur wenige hundert Meter vor dem Ziel ging Martin mit einem harten Bremsmanöver an Bagnaia vorbei. Relativ unbedrängt folgte den Beiden dann im Zieleinlauf KTM-Pilot Pedro Acosta der jedoch auf Grund der Unterschreitung des vorgeschriebenen Reifenluftdrucks auf Platz 8 zurückgestuft wurde. Sensationeller Dritter wurde dadurch Markenkollege Enea Bastianini der nach Barcelona 2025 (3.) zum zweiten Mal einen Podestplatz mit der KTM erreichen konnte.

 

Superbike Rennen 2: Dritter Doppelsieg für Ducati in Portimao

Nachdem das Superpole Race am Vormittag mit der Reihenfolge Bulega (1.) - Lecuona (2.) - Oliveira (3.) - Alex Lowes (4.) - Sam Lowes (5. ) den gleichen Zieleinlauf wie Rennen 1 erbrachte war am gespannt was rennen 2 am Sonntag Nachmittag den 80.000 Zuschauern im Autodromo International do Algarve bringen würde. Doch nachdem das 21 Fahrer starke Starterfeld mit dem erlöschen der roten Ampel auf die Reise über 20 Runden geschickt wurde war schnell klar dass keine allzu großen Veränderungen zu erwarten waren. Bereits nach der ersten Runde kam die Spitzengruppe in der Reihenfolge an Start und Ziel vorbei in der sie das Rennen nach insgesamt 33Minuten und 34,579 Sekunden beenden würde. Zum dritten Mal an diesem Wochenende gelang nicht nur Ducati mit dem Werksteam Bulega vor Lecuona ein Doppelsieg, es waren auch 3 dritte Plätze von BMW Pilot Miguel Oliveira und es waren auch die Lowesbrüdern Alex und Sam die dreimal hintereinander auf den Plätzen 4 und 5 im Ziel einliefen. Während Yamaha und Honda weiterhin nicht in Reichweite von Podestplätzen fahren hat sich Danilo Petrucci mit der 2. BMW im Feld deutlich gesteigert und nach den Plätzen 10 in Rennen 1 und 12 im Superpole Race zum Abschluss des Wochenendes einen guten 7. Platz herausgefahren.

 

MotoGP Grand Prix: Doppelsieg für Aprilia

Bereits vor dem Start fielen einige Vorentscheidungen. Der Austin Sieger von 2024, Maverick Vinales, konnte - wie bereits auch schon im Sprintrennen - auf Grund eines Trainingssturzes nicht am Rennen teilnehmen. Weltmeister Marc Marquez bekam für seine Aktion gegen Di Giannantonio im Sprintrennen eine Long-Lap-Penalty Strafe aufgebrummt mit der seine Siegchancen ebenfalls dahin waren. Und Marco Bezzecchi muss anstelle Startplatz 2 von Startplatz 4 aus ins Rennen gehen da er im Qualifikationstraining andere Fahrer durch langsames Fahren behindert hat und von der Rennleitung um 2 Plätze nach hinten gesetzt wurde. Doch Bezz ließ sich davon nicht beeindrucken. Als der Pulk zum ersten Mal auf der langen Start und Zielgerade an den Tribünen vorbei donnerte führte er vor KTM-Mann Pedro Acosta, Teamkollege Jorge Martin und dem Polesetter, Fabio Di Giannantonio. Zu den Verfolgern M.Marquez, Bagnaia, A Marquez, Mir und Bastianini klaffte da schon eine kleine Lücke. Zu einem der wenigen Überholmanövern kam es dann kurz nach Rennhalbzeit in Runde 11 als Martin seine RS-GP vor die RC-16 von Acosta setzen konnte. Damit waren die Positionen der ersten vier bezogen. In der Verfolgergruppe gelang es Ai Ogura/Aprilia und Enea Bastianini/KTM Boden gut zumachen. Ogura kämpfte sich bis auf Platz 5 vor, dann musste er mit technischem Defekt aufgeben. Besser lief es für Bastianini der hinter Marc Marquez guter sechster wurde. Doch ganz vorn hatte das keinen Einfluss mehr. Fünfter Grand Prix Sieg in Folge (!) für Bezzecchi, ein weiterer Podestplatz für Martin und Führung in der WM-Wertung für Aprilia sowohl bei den Fahrern als auch in der Herstellerwertung. Der kleinste Hersteller in der MotoGP ist zur Zeit der Größte - Chapeau!

 

 

Hartmut Reuschel

 

GP von Brasilien in Goiania 

Aprila war beim Brasilien Grand Prix bärenstark - Doppelsieg durch Marco Bezzecchi und Jorge Martin                           Bild: moto-foto

21 Jahre mussten die brasilianischen Motorradfans warten um die MotoGP wieder live erleben zu können. 2004 - beim Sieg des Japaners Makoto Tamada auf Honda - waren die schnellsten Motorradfahrer der Welt vorerst zum letzten Mal in Brasilien Damals wurde auf dem Autodromo International Nelson Piquet, unweit der Metropole Rio de Janeiro, gefahren. Nachdem Argentinien, in den letzten Jahren Austragungsort der MotoGP, kein Rennen mehr erhalten hat kommt es nun zum Neustart der MotoGP in Südamerika auf der Rennstrecke in Goiania. Der Kurs, im Jahr 1974 gebaut, war in den Jahren 1987 bis 1989 schon einmal Gastgeber der Motorradweltmeisterschaft. Anschließend fiel die Strecke jedoch in einen Dornröschenschlaf und verwahrloste zusehend. 2013 wurde die komplette Anlage dann grundsaniert und nach Fertigstellung zum Gedenken an den am 1. Mai 1994 tödlich verunglückten brasilianischen dreifachen Formel 1 Weltmeister in Autodromo International Ayrton Senna umbenannt. Mit 3,83 KM ist die Strecke eine der kürzesten im Rennkalender, nur der Sachsenring mit 3,67 KM hat noch einmal 160 Meter weniger. Beide Strecken sind jedoch mit ihren 14 Kurven sehr kräftezehrend und stellen sehr hohe Ansprüche an die Kondition der Fahrer, gibt es doch keine langen Geraden auf denen sich die Piloten etwas erholen können.

Freitagstraining: Neuling Toprak Razgatlioglu überrascht die Konkurrenz

Bevor die 22 Piloten zu den Trainingsläufen ausrücken konnten waren dann aber zunächst eine große Anzahl von Helfer gefragt die die Strecke in einen fahrbaren Zustand bringen mussten. Starkregen in der Region um Goiania hatte die Anlage stark in Mitleidenschaft gezogen, ganze Streckenteile sowie das Fahrerlager waren am Dienstag vor dem Rennen mit Schlamm und Wasser überflutet und es wurde sogar über eine mögliche Absage des Grand Prix diskutiert. Unter großen Anstrengungen gelang es den Organisatoren jedoch die Strecke in einen WM-Lauf würdigen Zustand zu bringen. Trotzdem begann das erste Training mit Verspätung da in der Nacht auf Freitag erneut starke Regenfälle über der Strecke niedergingen und diese neuerlich gereinigt werden musste. Das erste Ausrufezeichen setzte dann Pedro Acosta der das größtenteils nasse 1.Training hauchdünn vor Jack Miller und Marco Bezzecchi für sich entscheiden konnte. Auch das 2.Training am Nachmittag war eine Kombination aus nassen und trockenen Wetterbedingungen bei denen Rookie Toprak Razgatlioglu zum ersten Mal glänzen konnte. Er beendete das Training auf Platz 3 und war damit bester Yamahafahrer. Vor ihm lagen nur noch Johann Zarco/Honda als schnellster und der zweitplatzierte Marc Marquez mit seiner Ducati GP26.

Qualifikation: KTM bricht ein

Mit den Stürzen von Bagnaia, M.Marquez, Acosta, Martin und Di Giannantonio erlebten die Zuschauer eine sehr hektische und unruhige Quali. An den Stürzen der beiden Werks-Ducatipiloten Bagnaia und Marquez ist zu erkennen wie sehr das Weltmeisterteam unter Druck steht und die Dominanz des letzten Jahres verloren hat. Mit Fabio Di Giannantonio hat es aber trotzdem eine GP26 auf die Pole Position geschafft wenngleich auch vom Privatteam Pertamina Enduro VR46 um Teameigner Valentino Rossi. Bezzecchi (2.), Martin (5.) und Ogura (6.) stellten 3 Aprilias in die ersten beiden Startreihen, dazu gesellte sich Weltmeister Marquez auf Platz 3 und Quartararo mit den besten Yamaha auf 4. Ein Desaster erlebte dagegen KTM. Die schnellste RC16 schaffte es mit dem WM-Leader Pedro Acosta nur auf Platz 9 während seine Markenkollegen Vinales, Binder und Bastianini geschlossen die letzten 3 Startplätze belegten!

Sprintrennen: M. Marquez gewinnt, Jorge Martin zurück auf dem Podest

LangeZeit sah es so aus als sollte Fabio Di Giannantonio sein erstes Sprintrennen gewinnen. Der Italiener lag mit seiner leuchtend gelb lackierten Ducati bereits mit einem Vorsprung mit 1,4 Sekunden in Führung und die Hälfte des 15 Runden Sprints war bereits absolviert. Doch in der zweiten Hälfte des Rennens war Weltmeister M.Marquez – wieder einmal – eine Klasse für sich. Zehntel um zehntel knabberte der Werkspilot aus dem Hause Ducati den Vorsprung seines Markenkollegen ab um 3 Runden vor Schluss am Ende der Start und Zielgeraden die Führung zu übernehmen. Di Giannantonio blieb nur noch die Verteidungung seines 2. Platzes was dem Römer letzlich auch gelang. Dahinter lief ein Aprilia Trio in der Reihenfolge Martin – Bezzecchi und Ogura auf den Plätzen 3 bis 5 vor der schnellsten Yamaha mit Fabio Quartararo auf Rang 6 ein. Für Jorge Martin, den Weltmeister von 2024, war es nach langer Verletzungsmisere der erste Podestplatz seit dem 3. Platz von Valencia im November 2024.

Grand Prix: Rennleitung sorgt für Verwirrung am Start

Das Rennen bot den weit über 100.000 Zuschauern an der Strecke zwei Überraschungen. Da war zunächst die Rennleitung die 6 Minuten (!) vor dem Start die Renndistanz von 31 auf 23 Runden kürzte. Da standen die MotoGP – Geschosse aber schon längst vollgetankt und mit Rennbereifung in der Startaufstellung und die Ingenieure hatten keine Zeit die Maschinen mehr auf die kürzere Renndistanz optimal abzustimmen. Und da war das Aprilia Werksteam mit Marco Bezzecchi und Jorge Martin die sich von all dem in keinster Weise verunsichern liessen und einen Doppelsieg auf ihren RS-GP einfuhren. Bezzecchi zeigte das schon sehr früh im Rennen indem er schon kurz nach dem Start die Führung an sich reißen konnte und sofort eine Lücke zu seinen Verfolgern aufmachte. Teamkollege Martin brauchte bis zur Runde 6 ehe er in einem Aufwasch an M.Marquez und Di Giannantonio vorbeiging und ebenfalls sofort einen kleinen Vorsprung herausfahren konnte.Wäre danach nicht der Kampf um Platz 3 zwischen M.Marquez und Di Giannantonio entbrannt – das Rennen wäre wohl als Langweiler in die Historie eingegangen. Doch die beiden Ducatipiloten kämpften Kurve um Kurve um den letzten Platz auf dem Podest den schließlich Privatfahrer Di Giannantoinio knapp vor dem Werkspiloten M. Marquez für sich entscheiden konnte. Platz 5 ging dann mit Ai Ogura vom Team Trackhouse wieder an eine Aprilia. Die schnellste KTM erreichte mit Pedro Acosta Platz 7, die beste Honda lief unter Johann Zarco auf Platz 9 ein. Von einem Top Ten Platz konnte Yamaha nur träumen. Die Plätze 14 ( Rins ), 16 ( Quartararo ) und 17 ( Razgatlioglu ) sprechen derzeit nicht für die Konkurrenzfähigkeit des ehemaligen Weltmeisterteams.

 

Hartmut Reuschel